Vorbereitung

Bevor du mit einer Apnoe Disziplin wie Statik, Dynamik oder Tiefe beginnst, musst du dich vorbereiten. Viele Taucher praktizieren Yoga-, Dehnungs- oder mentale Übungen. Egal für welche Methode du dich entscheidest, versuche diese als Ritual vor einem Tauchgang einzurichten.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass du die Atemmuskulatur lockerst und aufwärmst. Beim sehr tiefen Einatmen wird das Lungengewebe und umgebende Muskulatur gedehnt. Das wird einfacher, je besser du dich vorbereitest. Beim Tieftauchen wird der Brustkorb sehr stark kontrahiert. Auch das funktioniert nach einer Auswärmphase viel einfacher.

Du solltest zudem als Teil der Vorbereitung den Tauchgang bereits konkret im Kopf durchspielen. Zähle zum Beispiel die Atemzüge beim Tieftauchen, bevor du abtauchst. Zähle die Flossenschläge, die du zum Erreichen einer Tiefe benötigst. Zähle die Sekunden, bevor das Zwerchfell bei Statik kontrahiert. Zähle die Sekunden, die du beim Streckentauchen für eine 25 oder 50 Meter Bahn benötigst. Je mehr Routine du erhältst, desto sicherer und vor allem entspannter wirst du tauchen.