Atmung

Durch eine korrekte Atemübung bereitest du dich gezielt auf Apnoe vor. Bei dieser Übung atmest du ein, hältst deinen Atem, atmest aus und hältst dann die leere Lunge. Das ganze wiederholst du einige male. Es gibt verschiedene Arten der Atmung:

Bauchatmung
Bei der Bauchatmung merkst du, wie sich der Bauch beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Die Rippenmuskulatur bewegen sich nicht. Du kannst das am besten kontrollieren, wenn du bei der Atmung eine Hand auf den Bauch legst. Du spürst die Auf- und Abbewegungen der Bauchdecke.

Brustatmung
Bei der Brustatmung bewegt sich die Rippenmuskulatur. Du kannst mit einer Hand auf den Rippen kontrollieren, ob sich die Rippenbögen auf- und abbewegen. Versuch diese Atmung einmal in Kombination mit und einmal ohne der Bauchatmung.

Schlüsselbeinatmung
Oder auch Lungenspitzenatmung. Bei dieser Atmung ziehst du die Luft bis in die Lungenspitzen direkt unter dem Schlüsselbein.

Flankenatmung
Bei der Flankenatmung konzentrierst du dich auf die Atmung in eine Lungenflügel. Dabei kannst du bei der Einatmung die Körperseite strecken, bei der du in die Lungenflanke hineinatmen willst. Beim Ausatmen löst du die Streckung wieder und kommst in die Ausgangsposition. Du kannst auch ein Nasenloch schließen, nämlich das, auf deren gegenüberliegenden Seite du in den Lungenflügel atmest. Durch kräftiges Einatmen durch die Nase spürst du die einseitig erhöhte Anstrengung die Rippenmuskulatur.

Vollatmung
Die Vollatmung ist die wichtigste Form der Atmung beim Tauchen. Hier verwendest du Bauch-, Brust- und Lungenspitzenatmung gleichzeitig um die Lunge maximal zu befüllen.

Atemübungen kannst du in verschiedenen Variationen durchführen:

  • Mit der Vollatmung kommst du mit kurzen Intervallen nahe an die Hyperventilation. Probier das mal aus, achte allerdings darauf, dass du Anzeichen wie Schwindel rechtzeitig bemerkst.
  • Mit der Bauchatmung und längeren Intervallen beruhigst und senkst du deinen Puls. Das solltest du direkt vor dem Tauchgang anwenden. Achte darauf, dass du länger ausatmest als einatmest. Ausatmen verlangsamt den Puls, Einatmen beschleunigt ihn.
  • Die Ein- bzw. Ausatmung durch einen Nasenflügel stärkt die Atmung des entsprechenden Lungenflügels.
  • Mit nur teilweise gefüllter Lunge kannst du den Atem Reiz verstärken und die CO2 Toleranz stärken.
  • Im Liegen / Sitzen / Stehen oder in Bewegung kannst du dich entweder beruhigen oder nochmal den Atemreiz verstärken. In Bewegung ist das dann bereits der Apnoe Walk.

Es gibt zahlreiche weiterer Variationen aus dem Bereich Yoga bzw. Paranamaya. Im Internet wirst du dazu sicher fündig. Der Vorteil der Atemübung ist, dass du sie eigentlich immer und überall anwenden kannst.


In der App kannst du folgende Einstellungen vornehmen:

  • Atmung Einstellung
    1. Verwende Personal Best
      Wenn die Einstellungen anhand deines PBs berechnet werden sollen, werden folgende Werte angenommen:

      Einatemzeit: PB / 30
      Einatem Halten: PB / 10
      Ausatemzeit: PB / 20
      Ausatem Haltezeit: PB / 30

      Solltest du noch kein Personal Best gespeichert haben, wird eine Zeit von 120 Sekunden angenommen. Daraus ergeben sich folgende Werte:

      Einatemzeit: 4 Sekunden
      Einatem Halten: 12 Sekunden
      Ausatemzeit: 6 Sekunden
      Haltezeit: 4 Sekunden
    2. Einatemzeit
      Zeit in Sekunden zum Einatmen
      Es sind nur Ganzzahlen zulässig
    3. Eingeatmet halten
      Zeit in Sekunden zum Halten der Einatmung
      Es sind nur Ganzzahlen zulässig
    4. Ausatemzeit
      Zeit in Sekunden zur Ausatmung
      Es sind nur Ganzzahlen zulässig
    5. Ausgeatmet halten
      Zeit in Sekunden zum Halten der Ausatmung
      Es sind nur Ganzzahlen zulässig
  • Sonstiges
    1. Haptisches Feedback
      Falls das Gerät Vibrationsalarm unterstützt, gibt es hierüber Feedback.
    2. Audio Feedback
      Zeitansagen alle 15 Sekunden und Count Down ab 5 Sekunden – sind die Zeiteinstellungen kürzer, erfolgt kein Audio Feedback.
    3. Sound Feedback
      Während der Ein- und Ausatemphase wird Sound abgespielt, so dass du nicht auf das Display gucken musst.
    4. Musik Playliste
      Während dem Training wird die eingestellte Playliste in einer Schleife abgespielt.
    5. Kamera Aufzeichnung
      Wenn du der App die entsprechende Berechtigung erteilt hast, kann das Training mit der Kamera und dem Microphone aufgezeichnet werden.
      Das Playback erfolgt unmittelbar nach dem Training.